Rundschau Ukraine

Verlag Njemoskal.

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Zitat der Woche

Den Gesandten der Zarin hatte der Khan mit harten Worten angelassen, aber als Moskowiter bewirtete er ihn gastlich. Beim Mahle setzte er ihn neben sich und gab ihm reiche Geschenke auf den Weg. Nach dem Mahle entfernte sich der Moskowiter hastig aus der Krim, und der Khan erkrankte. Gleich anfangs befiel ihn eine große Schwäche, aber als ein Mann von festem Körperbaue rang er mit der Krankheit. Er leidet an Krampf im Magen, an Sausen im Kopfe, an Übelkeit, sein rabenschwarzes Haar geht ihm aus und sein dicker Haarschopf wird dünn, das Leiden nimmt überhand und wirft den Khan auf das Krankenbett. Ein französischer Arzt nahm den Kranken in Augenschein und zuckte traurig die Achseln: „Er ist vergiftet, hier ist keine Rettung mehr.“

Aus »Wernyhora, der Seher in der Ukraine, Band 2«

Über uns

Mein Name ist Jens Piske und ich lebe seit 2010 in der Ukraine. Ende 2013 kam der Maidan, die »Revolution der Würde«, es folgte die Annektion der Krim und der Überfall Russlands im Donbas. In zahlreichen Diskussionen sah ich zum einen eine große Wissenslücke bei mir und vielen anderen in Deutschland zum Thema Ukraine, zum anderen bekam ich sehr interessante Hinweise zur Geschichte dieses Landes, die seitens Russlands gehörig „verbogen“ wurde. Eine neue Aufgabe war geboren, erste Veröffentlichungen fanden auf meinem Blog statt. Jetzt, nach sieben Jahren Recherche, möchte ich meine Erkenntnisse gern mit einem breiteren Publikum teilen – es entstand der Verlag Njemoskal und ich hoffe, dass diese sehr bewegende und tragische Historie dieses großartigen Landes viele Leser findet.